Vom 10.08.2026 bis zum 17.08.2026 in der Zeit von 10 bis 20 Uhr ist die Wanderausstellung „Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland” des Fotografen Mark Mühlhaus im ZENTRUM Schöneweide zu sehen.
Das Projekt zeigt, wie viele Gesichter rechte Gewalt in den letzten 70 Jahren hatte und möchte einige der zahllosen Gewalttaten und ihre Opfer in Erinnerung rufen. Sie nähert sich der langen Geschichte rechten Terrors in Deutschland aus heutiger Perspektive. Die Begegnung mit meist unbekannten, in Vergessenheit geratenen Gewaltgeschichten erfolgt über Fotografien, auf denen Schauplätze vergangener rechter Übergriffe, Attentate und Morde festgehalten sind. Dies sind alltägliche Orte – öffentliche Plätze, Häuserzeilen, Landstraßen, Uferpromenaden oder Badeseen. In ihrer scheinbaren Normalität fordern die Fotografien die Besucher*innen heraus, sich mit den Orten und den damit verbundenen Geschichten rechten Terrors auseinanderzusetzen.
Die Begegnung mit den Fotografien wird begleitet von Hörstücken, die Überlebende und Betroffene selbst zu Wort kommen lassen und Eindrücke in die vielfältige Beschäftigung mit der ihnen widerfahrenen Gewalt geben. Durch ihre dreisprachige Gestaltung in Deutsch, Englisch und Türkisch ist die Ausstellung einem breiten Publikum zugänglich. „Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland“ ist eine Ausstellung des NS-DOK in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.
Zur Ausstellung gehört eine Webseite


